Mai 18, 2023
Container
Warum sollte man Containerladeprogramme verwenden?

Containerladeprogramme bieten zahlreiche Vorteile: Sie ermöglichen es Planern, die Verteilung von Sendungen unterschiedlicher Form effizient zu planen, ohne detaillierte Kenntnisse über Container zu benötigen. Zudem können Transportkosten einfach geschätzt werden. Tools wie Goodloading unterstützen diesen Prozess und erleichtern die Containerbeladung erheblich.
Der Hauptgrund, warum Logistiker Software für die Ladeplanung verwenden, ist die Darstellung der Anordnung von Ladungen unterschiedlicher Größe auf dem Laderaum.
„Es kommt vor, dass wir uns aufgrund der unregelmäßigen Abmessungen der Fracht fragen, welchen Container wir wählen sollen, um den Laderaum maximal auszunutzen und den Transport von Leerräumen zu minimieren und so die Transportkosten zu optimieren“ sagt Konrad Wojciechowski, Spediteur bei OMEGAir Cargo sp.z o.o. In diesen Situationen, so erklärt er, ist das Ladeplanungsprogramm besonders nützlich.
Małgorzata Michalik von der Firma Go-Pack bemerkt: „Der Grund, warum es definitiv sinnvoll ist, solche Anwendungen zu nutzen, ist, dass wir dadurch gezwungen sind, alle wichtigen Informationen zu überprüfen, wie z. B. die Abmessungen des Containers (innen und außen), und mit dem Transportunternehmen zu klären, ob es irgendwelche Anomalien im Transportmittel gibt (z. B. eine andere Größe der Eingangstür, eine andere Dicke der Wände usw.).“
Goodloading – containerladeprogramme
Auf dem Markt sind mehrere Lastplanungsprogramme erhältlich, eines davon ist Goodloading. Was dieses Programm von anderen unterscheidet, ist seine benutzerfreundliche und moderne Oberfläche, wodurch es intuitiv und einfach zu bedienen ist. Darüber hinaus hat der Benutzer große Freiheit bei der Ladeplanung – er kann mit der Visualisierung arbeiten und die Ladungen manuell neu anordnen, sie umdrehen oder aus dem Containerraum herausziehen. Für Goodloading stehen zwei Versionen zur Verfügung: kostenlos und PRO. Um sie zu nutzen, ist eine Registrierung der Benutzer erforderlich.
Zunächst wird der Container ausgewählt, entweder aus einer Liste oder durch Eingabe seiner Abmessungen. Beim Hinzufügen eines Containers können die notwendigen Parameter berücksichtigt werden – z.B. das Hinzufügen der Breite und Höhe der Türen, das Einstellen des Schwerpunkts, die Angabe, wie der Container beladen werden soll oder das Hinzufügen eines Kühlaggregats. In der App können viele Container hinzugefügt werden, was besonders bei großen Projekten nützlich ist.
Danach werden Ladungen aus einer Exceldatei hinzugefügt oder die Abmessungen manuell eingegeben.
Die Anordnung wird in einer dreidimensionalen Visualisierung dargestellt. Das Projekt kann entweder als Link oder als PDF an eine andere Person geschickt werden, was die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen für die verschiedenen Ladevorgänge erheblich erleichtert. Mit Hilfe der App wird die Beladung zusammengefasst, so dass der Planer ständig Zugriff auf Informationen über belegte und freie Laderäume, beladenen und leeren Raum, Gesamtladungsgewicht, verfügbaren Raum (in m2) und Ladungsvolumen (in m3) hat.
„Ich glaube, das Tool ist großartig für die Auszubildenden bei der Arbeit an bestimmten Projekten und natürlich für die Logistikplaner – insbesondere für die Budgetierung“ erklärt Malgorzata Michalik.
Zusätzliche Vorteile des Einsatzes von Software für die Ladeplanung
Wie groß ist der 20-Fuß-Container und wie groß der 40-Fuß-Container? Nun, diese Informationen sind nicht notwendig, wenn Sie in Goodloading arbeiten. Der entsprechende Container kann aus einer Liste ausgewählt werden, sodass Sie die genauen Abmessungen der Container nicht kennen müssen.
Der Containertransport erfolgt weitgehend in Kubikmetern, dem so genannten CBM (cubic, cubic metre). Häufig wird CBM bei der Abrechnung verwendet, wenn die Kunden die Frachttonne als Grundlage für die Zahlung gewählt haben. Um zu berechnen, wie viel von einer bestimmten Ladung ein Volumen einnimmt, verwenden viele Logistiker Taschenrechner zur Berechnung der CBM; stattdessen kann ein Programm verwendet werden, das nicht nur die optimale Verteilung der Ladung zeigt, sondern auch die notwendigen Informationen für die Abrechnung liefert.
Małgorzata Michalik sagt: “Ich bin durch Zufall auf Goodloading gestoßen, als ich das Kalkulationskonzept für meinen Kunden vorbereitet habe. Wir mussten die Transportkosten für Metallteile von China nach Polen analysieren.”
Bei mehreren Ladungen mit unterschiedlichen Abmessungen hilft die Software für die Ladeplanung dabei, die Ladungen so zu verteilen, dass die Ladekapazität des Containers maximiert wird.
„Mit dem Nutzlastrechner können wir simulieren, wie ein beladener Container aussehen wird, bevor die Waren ankommen, und zwar nur mit den Abmessungen des Containers, ob und wie viel freier Raum im Container verbleibt und wie die Waren zu positionieren sind, um den Container so zu beladen, dass die Waren effektiv gesichert sind.“ so Konrad Wojciechowski.
Die Planer von Containerladungen haben alle Hände voll zu tun, und bald kommen noch mehr hinzu, denn der Containertransport wächst sehr schnell.
“Natürlich könnten wir das alles auf einem Blatt Papier ausrechnen, aber wer das schon einmal versucht hat, weiß, wie halsbrecherisch das bei den unterschiedlichen Abmessungen der Waren ist. Durch den Einsatz einer App können wir menschliche Fehler minimieren und sind flexibler, wenn es darum geht, unsere Vorstellungen von der Warenplatzierung zu ändern” ergänzt Konrad Wojciechowski.






