Januar 16, 2025
Container
Container Abmessungen

Container spielen eine zentrale Rolle in der modernen Logistik, da sie den effizienten Transport von Waren weltweit ermöglichen. Dank der Standardisierung der Container Abmessungen sind sie im Straßen- und Schienenverkehr weit verbreitet. Doch was sind die gängigsten Abmessungen von Seecontainern, und wie unterscheiden sie sich voneinander?
Seecontainer sind in einer Vielzahl von Größen erhältlich, um spezifischen Versandanforderungen gerecht zu werden. Die gebräuchlichsten sind 20-Fuß- (TEU) und 40-Fuß- (FEU) Container, die zum weltweiten Standard für den internationalen Versand geworden sind. Es gibt auch größere oder spezielle Modelle wie High Cube-, Open Top- und Reefer-Container. Diese Container sind für den Transport von Gütern konzipiert, die besondere Bedingungen erfordern.
Container Abmessungen

Beladung des Containers
Der Containertyp bestimmt im Wesentlichen die Art der darin zu transportierenden Güter. Meistens werden Waren in Containern auf Euro- oder Industriepaletten transportiert, genau wie im Straßentransport. Je nach Anordnung kann ein 20-Fuß-Container 11 Europaletten aufnehmen, ein 40-Fuß-Container 24 oder 25 Europaletten. Zum Vergleich: Ein Standard-Sattelauflieger kann 33 bis 34 Paletten aufnehmen.
Die Beladung eines Containers muss, wie bei jeder anderen Ladefläche auch, so erfolgen, dass weder die Waren noch der Laderaum beschädigt werden. Die Waren in den Containern müssen so verteilt werden, dass der Leerraum so gering wie möglich ist. Die Leerräume sollten ausgefüllt werden, um ein Verrutschen der Ware im Container zu verhindern.
Bei der Planung der Beladung werden die Innenmaße des Containers und die Türmaße berücksichtigt. Dies sind wichtige Parameter für die Bestimmung der maximalen Menge und Größe der Ladung, die in einen Container geladen werden kann.
Beim Beladen des Containers wird in erster Linie auf das Gewicht der Waren geachtet, damit das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Die Ware sollte gleichmäßig über die gesamte Bodenfläche verteilt werden. Sie sollte nicht gegen die Containertür drücken. Wenn die Einheit auch für den Straßentransport verwendet werden soll, ist zu prüfen, ob ihr Gewicht die zulässigen Normen für die Straßen, auf denen der Lkw fahren wird, nicht überschreitet.

Software für die Containerbeladung
Es ist ratsam, die Beladung des Containers im Voraus zu planen, damit alle erforderlichen Parameter berücksichtigt werden können. Dies wird durch Goodloading ermöglicht, eine Anwendung, mit der man einen detaillierten Ladeplan erstellen kann. Zunächst kann man schnell sehen, wie die Ladung am besten auf die Container verteilt werden kann, wobei die Ladekapazität oder die Verladereihenfolge berücksichtigt werden.
Der erste Schritt in der Anwendung besteht darin, eine Ladefläche auszuwählen. Beim Hinzufügen eines Containers zur Anwendung wird neben den Abmessungen auch die Art der Beladung festgelegt – von hinten, von rechts, von links oder von oben. Es ist möglich, den Schwerpunkt so einzustellen, dass die Ladung während des Transports stabil bleibt. Bei Kühlcontainern ist es möglich, die Abmessungen des Aggregats anzugeben, so dass die Beladung des Containers unter Berücksichtigung dieses Elements geplant werden kann. Schließlich ist es möglich, die Länge und Breite der Türen anzugeben, damit sie beim Beladen berücksichtigt werden können und kostspielige Fehler vermieden werden.
Wenn Sie nicht wissen, welcher Container am besten geeignet ist, können Sie zunächst die Ladungen hinzufügen und dann den vom Algorithmus der Anwendung empfohlenen Laderaum verwenden. Anschließend fügen Sie die Ladungen hinzu – entweder manuell durch Eingabe ihrer Abmessungen oder durch Import einer csv-Datei aus Excel. Die fertige Anordnung wird in einer 3D-Visualisierung angezeigt, zusammen mit der Möglichkeit, ausgewählte Ladungen manuell zu verschieben.
Goodloading funktioniert auch wie ein Rechner für die Containerbeladung, denn unterhalb der Visualisierung befindet sich eine Beladungsübersicht mit allen notwendigen Informationen wie: Anzahl der geladenen und nicht geladenen Güter, Gesamtgewicht, Volumen und Fläche in Quadratmetern. Auf diese Weise erhält die für die Ladeplanung zuständige Person alle Daten an einem Ort, ohne dass sie herkömmliche Berechnungen durchführen muss.
Das fertige Projekt kann dem für die Beladung Verantwortlichen als Link oder PDF-Datei mit der Verladereihenfolge zugesandt oder als csv-Datei exportiert werden, die sich in einem Tabellenkalkulationsprogramm öffnen lässt.





